Sie verkaufen Downloads, Kurse oder Memberships über Payhip und wollen daraus einen echten Shop mit physischen Produkten machen? Wir migrieren Produkte, Dateien, Kunden und Bestellungen nach Shopify — inklusive Auslieferung der Dateien und einem sauberen Steuersetup für Ihre Zielmärkte.
Payhip ist bei europäischen Anbietern beliebt, weil es zwei lästige Themen abnimmt: die Umsatzsteuer auf digitale Leistungen innerhalb der EU und den Verkauf von Kursen und Mitgliedschaften ohne eigenes System. Der Preis dafür ist eine gehostete Storefront mit wenig Gestaltungsspielraum, ein Tarifmodell mit Transaktionsgebühr in den unteren Stufen und ein Funktionsumfang, der bei physischer Ware, Bestand und Versand schnell endet. Auf Shopify führen Sie digitale und physische Produkte im selben Katalog — mit dem Hinweis, dass die Umsatzsteuer-Automatik dann in Ihre Verantwortung übergeht.
01
Storefront bleibt Produktseite
Produkte liegen unter plattformeigenen Kurzadressen, die Shop-Seite ist eine Liste. Kategorien, Content-Strecken, interne Verlinkung und Landingpages für Kampagnen lassen sich nicht aufbauen.
02
Steuer-Automatik als Abhängigkeit
Die automatische EU-Umsatzsteuer ist bequem — und bindet Sie an die Plattform. Der Wechsel bedeutet, dieses Thema bewusst selbst zu regeln, statt es beim Anbieter zu belassen.
03
Physische Ware nur angedeutet
Versandkosten nach Zone und Gewicht, Bestandsführung, Retouren, Versandlabel, Sendungsverfolgung: dafür ist Payhip nicht gebaut. Merchandise neben dem Kurs wird zur Nebenbuchhaltung.
04
Kurse ohne Ökosystem
Für Lernpfade, Fortschritt, Zertifikate, Community-Anbindung oder gestaffelte Freischaltung gibt es weder Bordmittel in der Tiefe noch Apps, mit denen Sie das ergänzen könnten.
Vergleich
Payhip vs. Shopify Plus.
Metrik
Payhip
Shopify Plus
Vorteil
Storefront
Plattform-Produktseiten
Eigener Shop auf Ihrer Domain
✓
Produkt-URLs
Kurzadressen unter /b/…
Eigene /products/-Struktur
✓
Digitale Auslieferung
Plattform-Download
Digital Downloads bzw. Lizenz-Apps
✓
Kurse & Memberships
Bordmittel
Shopify + spezialisierte Kurs-Apps
✓
Physische Produkte
Rudimentär
Bestand, Versandregeln, Retouren
✓
EU-Umsatzsteuer
Plattform regelt automatisch
Ihr Setup, technisch von uns aufgebaut
eigene Pflicht
Affiliate-Programm
Nativ enthalten
Über etablierte Affiliate-Apps
gleichwertig
Unser Prozess
Vom Audit bis nach dem Launch in 5 Phasen.
Phase 01
Payhip-Audit
Analyse von digitalen Produkten, Kursen und Memberships, Dateistruktur, Kunden- und Bestelldaten, Affiliate-Programm, Steuersetup und aller extern verlinkten Produktadressen.
Dauer
1–2 Wochen
Phase 02
Datenmodell & Redirects
Mapping von Payhip-Produkten, Dateien, Kursen und Mitgliedschaften auf Shopify-Produkte, Digital-Download-Assets, Kurs-App-Inhalte und Subscription-Verträge. Dazu ein vollständiges 301-Mapping aller indexierten URLs.
Dauer
1–2 Wochen
Phase 03
Theme & Funktionen
Custom Liquid Theme, Ersatz bisheriger Erweiterungen durch native Funktionen oder Apps, Anbindung von Zahlungsarten, Versand und Drittsystemen.
Dauer
4–7 Wochen
Phase 04
Migration in Wellen
Testmigration, Abgleich der Stückzahlen, Prüfung von Kunden und Bestellhistorie, Delta-Migration kurz vor dem Launch.
Dauer
1–2 Wochen
Phase 05
Launch & Hypercare
Umschaltung mit Rückfallszenario, Redirect-Validierung, 30 Tage Monitoring von Rankings, Tracking und Bestellungen.
Dauer
4+ Wochen
Ergebnisse
Was Sie nach der Migration erwarten können.
Kennzahlen aus unseren Shopify-Projekten. Was davon für Ihren Shop realistisch ist, schätzen wir im Audit ehrlich ein.
Migration-Starter zum Festpreis ab 7.500 € — inkl. Redirect-Garantie.
Jede indexierte URL Ihres Payhip-Shops bekommt eine funktionierende 301-Weiterleitung.
Jeden 404-Fehler, den wir in den ersten 90 Tagen nach dem Launch finden, beheben wir kostenlos.
Wie übernehmen wir Produkte, Dateien und Kunden aus Payhip?
Produkte, Kunden und Bestellungen exportieren wir als CSV aus dem Payhip-Dashboard; die Produktdateien laden wir herunter und hinterlegen sie in Shopify neu. Kursinhalte und Mitgliederbereiche werden nicht kopiert, sondern in der gewählten Shopify-Kurs-App neu strukturiert — wir planen das vorab entlang Ihrer bestehenden Module.
Was ändert sich bei der EU-Umsatzsteuer?
Payhip rechnet die Umsatzsteuer auf digitale Leistungen automatisch ab. Auf Shopify sind Sie selbst Verkäufer: Wir richten Steuersätze für digitale Produkte und Ihre Zielmärkte ein und binden bei Bedarf Tools für die OSS-Meldung an. Die steuerliche Bewertung übernimmt Ihr Steuerberater — das technische Setup kommt von uns.
Wie werden Kurse und Mitgliedschaften abgebildet?
Über eine Kurs- beziehungsweise Membership-App, die an Shopify-Produkte und -Kundenkonten andockt: Kauf schaltet den Zugang frei, Abos verlängern ihn. Laufende Mitgliedschaften müssen neu abgeschlossen werden, weil die Zahlungsmandate bei Payhip liegen — dafür planen wir eine begleitete Übergangsphase.
Was passiert mit den bisherigen Produktlinks?
Payhip-Produkte liegen unter Kurzadressen der Plattform, oft in Newslettern, Social-Profilen und Blogbeiträgen verlinkt. Diese Links können wir nicht selbst weiterleiten — deshalb erfassen wir alle aktiven Verlinkungen, aktualisieren, was Ihnen gehört, und richten in Shopify passende Zielseiten mit gleichem Slug ein.
Brauchen wir Shopify Plus?
Nein. Für den Übergang von einer Digital-Produkt-Plattform zu einem eigenen Shop ist Shopify oder Shopify Grow richtig dimensioniert. Plus wird erst bei hohem Bestellvolumen, B2B oder mehreren Märkten sinnvoll und ist später ohne erneute Migration erreichbar.
Wie lange dauert eine Payhip-Migration?
Typisch vier bis sieben Wochen. Der Aufwand liegt weniger in den Daten als in der Neustrukturierung von Kursen und Mitgliedschaften, im Steuersetup und im Aufbau der Storefront. Nach dem Audit erhalten Sie eine verbindliche Timeline.
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