Der VIP-Status muss mit: Stammkunden beim Shopify-Umstieg
Shopify erkennt seine besten Kunden an den Bestellungen, die im Shop liegen: am ausgegebenen Betrag, an der Zahl der Bestellungen, an der RFM-Gruppe. Wer beim Umstieg nur die Kundenkonten importiert, beginnt am Go-live mit lauter Neukunden. Der Beitrag zeigt, welche Signale am ersten Tag stimmen, wo der Status im alten Shop steckt, wie VIP-Vorteile mitkommen und was Stammkunden in der ersten Woche zuerst merken.
Ein Teehändler, bisher Shopware 6, rund 22.000 Kundenkonten. 1.300 davon stehen in der Kundengruppe „Stammkunde“: fünf Prozent auf alles, versandkostenfrei ab dem ersten Euro, die neue Ernte eine Woche vor allen anderen. Dazu ein Bonuspunkte-Plugin, in dem für jeden Kunden ein Punktestand liegt. Zum Go-live auf Shopify importiert die Agentur die Kunden per CSV, mit Adressen, Newsletter-Einwilligung und dem Tag „Stammkunde“. Die Bestellungen der letzten sechs Jahre bleiben als Archiv im alten System. Das Treueprogramm übernimmt eine App.
In der ersten Woche kommen drei Dinge zusammen. Der Rabatt für die erste Bestellung, den der Shop nur Kunden ohne Bestellung gewährt, funktioniert für jede Stammkundin, denn in Shopify hat keine von ihnen je bestellt. Das Segment für den Vorabzugang zur Herbsternte, gebaut nach dem Muster „mindestens fünf Bestellungen“, hat null Mitglieder. Und der Kundenservice beantwortet Mails von Stammkunden, die in ihrem Konto keine einzige frühere Bestellung finden und in der App einen Punktestand von null sehen.
Nichts davon ist ein Fehler im neuen Shop. Shopify errechnet ausgegebenen Betrag, Bestellanzahl und alles, was darauf aufbaut, aus den Bestellungen, die im Shop liegen. Am Go-live-Tag lag dort keine.
Shopify hat am 11. Oktober einen Beitrag zur VIP-Kundenstrategie veröffentlicht. Er beschreibt, woran man besonders wertvolle Kunden erkennt: am Customer Lifetime Value, an der RFM-Analyse aus Aktualität, Häufigkeit und Umsatz, am durchschnittlichen Bestellwert und an Empfehlungen. Er sammelt Vorteile, die zu ihnen passen, vom frühen Zugang bis zur persönlichen Beratung, und zeigt, wie man sie in Shopify segmentiert: nach ausgegebenem Betrag und Anzahl der Bestellungen, über die RFM-Berichte oder über die prognostizierte Ausgabenstufe. Schwellen, rät er, legt man erst nach einem Blick auf die eigenen Bestellwerte fest.
Für einen neuen Shop ist das ein Plan. Wer umsteigt, hat seine VIPs schon. Sie stehen in einer Kundengruppe, in einer Punktetabelle und in Jahren von Bestellungen, nur eben im alten System. Ob Shopify sie am ersten Tag kennt, entscheidet nicht die Strategie, sondern der Import. Dieser Beitrag zeigt, welche Signale Shopify aus welchen Daten bildet, wie lange Stammkunden ohne Historie fehlen, wo der Status im alten Shop liegt, wie die Vorteile mitkommen und was Ihre besten Kunden in der ersten Woche zuerst merken. Wie Rabatte und Kundengruppenpreise grundsätzlich umziehen, steht in Rabatte beim Shopify-Umstieg. Wie Sie ein Treueprogramm auf Shopify aufbauen, steht in Loyalty-Programme auf Shopify.
Woher Shopify seine VIP-Signale nimmt
Jedes Werkzeug aus dem Shopify-Beitrag steht auf einem von zwei Fundamenten. Ausgegebener Betrag und Anzahl der Bestellungen sind Werte am Kunden, die Shopify aus seinen Bestellungen fortschreibt. Die RFM-Gruppe und die prognostizierte Ausgabenstufe errechnet Shopify aus denselben Bestellungen. Tags und Metafelder dagegen enthalten genau das, was Sie hineinschreiben. Welche Signale am Go-live-Tag stimmen, hängt also davon ab, was Sie importiert haben.
Go-live-Tag
Was Shopify am ersten Tag über Ihre Stammkunden weiß
Acht Signale, aus denen Segmente, Berichte, Rabatte und das Kundenkonto ihre Werte ziehen, und was sie am Go-live-Tag zeigen. Die drei Spalten bauen aufeinander auf: Jede enthält den Import der Spalte davor.
amount_spent Nur Kundenkonten fehlt: 0 € Plus Status-Felder fehlt: 0 €, die CSV-Spalte wird nicht übernommen Plus Bestellhistorie stimmt: stimmt number_of_orders Nur Kundenkonten fehlt: 0 Plus Status-Felder fehlt: 0, Wert steht nur im Metafeld Plus Bestellhistorie stimmt: stimmt last_order_date Nur Kundenkonten fehlt: leer Plus Status-Felder teilweise: nur als Datum im Metafeld Plus Bestellhistorie stimmt: stimmt rfm_group Nur Kundenkonten fehlt: alle in „Prospects“ Plus Status-Felder fehlt: alle in „Prospects“ Plus Bestellhistorie stimmt: stimmt, gemessen am eigenen Bestand predicted_spend_tier Nur Kundenkonten fehlt: keine Stufe Plus Status-Felder fehlt: keine Stufe Plus Bestellhistorie teilweise: ab über 100 Verkäufen im Shop customer_tags Nur Kundenkonten fehlt: leer Plus Status-Felder stimmt: stimmt, aus der Spalte Tags Plus Bestellhistorie stimmt: stimmt metafields.vip.* Nur Kundenkonten fehlt: leer Plus Status-Felder stimmt: stimmt, mit Definition filterbar Plus Bestellhistorie stimmt: stimmt sieht der Kunde Nur Kundenkonten fehlt: leer Plus Status-Felder fehlt: leer Plus Bestellhistorie stimmt: stimmt, sichtbar im Konto Nach der Segment-Referenz, der Hilfe zum Kundenimport, zu den Kundenberichten und zur prognostizierten Ausgabenstufe von Shopify, Stand Oktober 2026. Importierte Bestellungen zählen nur, wenn sie einem Kunden zugeordnet sind. Der Metafeld-Name ist ein Beispiel.
Drei Dinge daraus gehören in die Planung.
Die eingebauten Kennzahlen kennen nur Bestellungen. Die Kundenexporte der alten Systeme enthalten oft Spalten für Umsatz und Bestellanzahl, und Shopifys eigener Export hat sie auch. Beim Import von Kunden übernimmt Shopify sie ausdrücklich nicht. Der Wert entsteht nur aus Bestellungen, die einem Kunden zugeordnet sind. Für die RFM-Gruppen heißt das: Ohne Bestellung landet jeder Kunde bei den „Prospects“. Und die prognostizierte Ausgabenstufe vergibt Shopify erst, wenn der Shop über 100 Verkäufe hat, und nur an Kunden mit mindestens einem Kauf.
Tags und Metafelder tragen den Status, aber sie rechnen nicht. Eine VIP-Stufe als Tag oder der Umsatz bis zum Go-live als Metafeld machen Ihre Stammkunden ab dem ersten Tag filterbar. Bei Metafeldern gilt das, sobald es eine Definition gibt. Die Werte bleiben aber auf dem Stand vom Go-live, bis ein Flow oder ein Skript sie fortschreibt. Und die RFM-Berichte sehen sie nicht.
Der erste Rabatt geht an die Falschen. Wer Kunden ansprechen will, die noch nie gekauft haben, soll laut der Hilfe zu Rabatten ein Segment mit number_of_orders = 0 anlegen. Nach einem Import ohne Bestellungen erfüllen das alle Bestandskunden. Wer den Rabatt behalten will, schließt sie über den Tag aus, etwa mit number_of_orders = 0 AND customer_tags NOT CONTAINS 'Bestandskunde'.
Historie importieren oder bei null anfangen
Shopify zählt ab dem Go-live jede neue Bestellung mit. Stammkunden kommen also zurück in die Segmente, nur nicht sofort. Wie lange es dauert, hängt von zwei Dingen ab: wie oft sie bestellen und wie hoch Sie die Schwelle legen.
Rechner
Wie lange ein Stammkunde ohne Historie unsichtbar bleibt
Stellen Sie die Schwelle Ihres VIP-Segments ein. Der Rechner zeigt, wann drei typische Stammkunden sie mit Bestellungen im neuen Shop wieder erreichen, wenn ihre alten Bestellungen nicht mit umgezogen sind.
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Nachbesteller
8 Bestellungen im Jahr, je 45 €nach 14 Monaten mit der 9. Bestellung
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Großbesteller
3 Bestellungen im Jahr, je 240 €nach 16 Monaten mit der 4. Bestellung
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Saisonkunde
2 Bestellungen im Jahr, je 110 €nach 24 Monaten mit der 4. Bestellung
Ohne Historie ist der letzte der drei erst nach 24 Monaten wieder im Segment. So lange laufen Vorabzugang, VIP-Rabatt und VIP-Mails an ihm vorbei.
Vereinfachung: Bestellungen in gleichen Abständen, die erste ein Bestellintervall nach dem Go-live, immer derselbe Bestellwert. Die Schwelle gilt für Bestellanzahl und ausgegebenen Betrag, wie Shopify sie aus den Bestellungen im Shop errechnet.
Die Rechnung ist grob, die Richtung aber eindeutig. Am längsten fallen die Kunden heraus, die selten und viel kaufen. Das sind oft genau die, um die es in einer VIP-Strategie geht. Und sie fehlen ausgerechnet in den Monaten, in denen sie den neuen Shop zum ersten Mal erleben.
Für die Migration gibt es drei Wege:
- Bestellungen importieren. Die Kunden-CSV im Admin nimmt keine Bestellungen auf. Sie kommen per API oder über eine Migrations-App wie Matrixify, und zwar nach den Produkten und den Kunden, zugeordnet über die E-Mail-Adresse. Geben Sie jeder Bestellung ihr ursprüngliches Datum mit. Shopify verwendet das Feld processedAt für die Berichte, die alten Bestellungen landen also in ihrem Monat und nicht am Importtag. Schalten Sie vorher die Benachrichtigung über neue Bestellungen an Ihr Team ab. Sonst bekommt laut Shopify-Hilfe zur Datenübertragung jeder Empfänger für jede importierte Bestellung eine Mail.
- Kennzahlen als Metafelder und Tags. Umsatz bis zum Go-live, Bestellungen bis zum Go-live, Datum der letzten Bestellung und VIP-Stufe je Kunde. Das ist schnell und schlank, und die Segmente funktionieren am ersten Tag. RFM, die prognostizierte Ausgabenstufe und das Kundenkonto beginnen trotzdem bei null.
- Beides. Die letzten zwei oder drei Jahre als Bestellungen, alles davor als Kennzahlen. Das ist in den meisten Projekten der vernünftige Mittelweg: Im Kundenkonto stehen die Bestellungen, die Kunden tatsächlich nachkaufen, und der Import bleibt überschaubar.
Ein Punkt für den dritten Weg wird gern übersehen: Die RFM-Gruppen vergibt Shopify nach Perzentilen des eigenen Bestands. Wer „Champion“ ist, hängt also davon ab, wer sonst noch im Shop steht. Ändert sich der importierte Zeitraum, ändern sich die Gruppen.
Wo der Status im alten Shop liegt
Bevor etwas importiert wird, muss klar sein, was den VIP-Status im alten Shop ausmacht. Selten ist das ein einzelnes Feld. Meist sind es eine Gruppe, ein paar Regeln, eine Plugin-Tabelle und eine Liste im Kopf des Vertriebs.
Altsystem
Drei Systeme, drei Verstecke für den VIP-Status
Der Status steckt selten in einem einzigen Feld. Wählen Sie Ihr System und sehen Sie, wo Status, Preisvorteil, Punkte und Historie liegen und wohin sie bei Shopify ziehen.
Shopware 6
Kundengruppe, Tags und Regeln- Status Alt
Eine Kundengruppe je Kunde, dazu Kunden-Tags. Dynamische Stufen stecken in Regeln, etwa nach Anzahl der Bestellungen oder Gesamtwert abgeschlossener Bestellungen.
ShopifyGruppe und Tags als Kunden-Tags importieren. Regeln als Segment nachbauen, mit number_of_orders und amount_spent.
- Preisvorteil Alt
Erweiterte Preise und Aktionen, gebunden an Regeln mit Kundengruppe oder Tag.
ShopifyRabatt für ein Segment, als Code oder automatisch. Eigene Preise am Produkt nur über Märkte oder B2B-Kataloge.
- Punkte und Guthaben Alt
Nicht im Kern. Der Punktestand liegt in der Tabelle eines Plugins.
ShopifyLoyalty-App, aktueller Stand per CSV-Import, zugeordnet über die E-Mail-Adresse.
- Historie Alt
Bestellungen mit Kundennummer, Gastbestellungen mit eigenem Kundendatensatz.
ShopifyBestellungen per API oder Import-App, nach den Kunden. Gäste werden über die E-Mail-Adresse zugeordnet.
Darauf achten: Die Regeln rechnen im alten Shop mit sechs Jahren Bestellungen. Als Segment nachgebaut rechnen sie nur mit dem, was importiert ist.
Magento 2 und Adobe Commerce
Kundengruppe, bei Adobe Commerce Segmente- Status Alt
Kundengruppe wie General, Wholesale oder eigene, steuert Rabatte und Steuerklasse. Adobe Commerce bringt Kundensegmente mit Bedingungen mit.
ShopifyGruppe als Tag importieren, Segmentbedingungen in Shopify-Segmente übersetzen. Steuerbefreiungen gehören an den Kunden oder den Firmenstandort.
- Preisvorteil Alt
Gruppen- und Staffelpreise je Kundengruppe, Katalog- und Warenkorbregeln nach Gruppe.
ShopifyRabatt für ein Segment. Staffelpreise für Firmenkunden über B2B-Kataloge, für private Kunden über Mengenrabatte.
- Punkte und Guthaben Alt
Prämienpunkte und Kundenguthaben gibt es nur in Adobe Commerce, in Open Source über Erweiterungen.
ShopifyPunkte in eine Loyalty-App. Guthaben als Shopify-Kundenguthaben, per API oder Import-App mit Ablaufdatum.
- Historie Alt
Bestellungen mit customer_id, Gastbestellungen nur mit E-Mail-Adresse.
ShopifyBestellungen per API oder Import-App. Gastbestellungen über die E-Mail-Adresse einem Kunden zuordnen.
Darauf achten: Kundengruppen tragen in Magento oft zwei Dinge auf einmal: den Status und die Steuerlogik für Firmenkunden. Bei Shopify trennen sich die Wege.
WooCommerce
Rollen und Plugins- Status Alt
Im Kern keine Kundengruppen, alle Käufer haben die Rolle Kunde. Stufen stecken in Rollen-, Mitgliedschafts- oder Preis-Plugins.
ShopifyRolle oder Mitgliedschaft als Tag importieren. Was das Plugin dynamisch rechnete, als Segment nachbauen.
- Preisvorteil Alt
Rollenbasierte Preise per Plugin, Gutscheine mit Beschränkung auf E-Mail-Adressen.
ShopifyRabatt für ein Segment statt einer Liste von E-Mail-Adressen. Preis am Produkt nur per App oder Theme-Anpassung.
- Punkte und Guthaben Alt
Points and Rewards speichert in einer eigenen Tabelle, nur für registrierte Nutzer, ohne eingebauten Export.
ShopifyStand per Datenbankabfrage exportieren und per CSV in die Loyalty-App laden, zugeordnet über die E-Mail-Adresse.
- Historie Alt
Viele Bestellungen von Gästen, nur über die E-Mail-Adresse mit dem Konto verbunden.
ShopifyBeim Import über die E-Mail-Adresse zuordnen. Sonst legt die Import-App für Gäste eigene Kunden an.
Darauf achten: In WooCommerce sind Stammkunden oft Gäste, die nie ein Konto angelegt haben. Ihr Umsatz zählt in Shopify nur, wenn ihre Bestellungen über die E-Mail-Adresse beim richtigen Kunden landen.
Stand Oktober 2026, nach der Dokumentation von Shopware 6, Adobe Commerce und WooCommerce. Plugins und Eigenentwicklungen legen oft weitere Felder an. Maßgeblich ist, was in Ihrer Datenbank steht.
Die wichtigste Frage dabei: Ist der Status gesetzt oder errechnet? Eine Kundengruppe, die jemand von Hand pflegt, ziehen Sie als Tag um und pflegen sie vorerst weiter von Hand. Eine Stufe, die eine Regel aus Bestellungen errechnet, bauen Sie als Segment nach, aber erst, wenn die Bestellungen da sind. Vorher übernimmt ein Tag mit der Stufe zum Stichtag. Wie Sie Kundengruppen für Firmenkunden in Kataloge übersetzen, steht in B2B-Kundenkonten beim Shopify-Umstieg. Seit April 2026 gibt es bis zu drei B2B-Kataloge auch ohne Shopify Plus.
Was am Status hängt
Der Status allein bewirkt nichts. Bei Ihren Stammkunden kommt an, was an ihm hängt: der Preis, der Versand, die Punkte, der frühe Zugang. Jeder dieser Vorteile war im alten Shop anders gebaut, und jeder braucht bei Shopify einen eigenen Weg.
Vorteile
Sechs VIP-Vorteile und ihr Weg zu Shopify
Die Vorteile aus der Shopify-Vorlage gibt es fast alle schon im alten Shop, nur anders gebaut. Jede Karte zeigt, wie es bisher lief, was es bei Shopify trägt und wo es hakt.
- nativ Bordmittel von Shopify
- App App aus dem App Store
- Theme Anpassung im Theme
- API Übertragung per API oder Import-App
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Dauerrabatt
5 % auf allesnativ- Bisher
- Preis oder Regel an der Kundengruppe. Die Kundin sieht den reduzierten Preis schon auf der Produktseite.
- Bei Shopify
- Automatischer Rabatt für das VIP-Segment, ohne Code. Shopify erlaubt das seit August 2025, mit bis zu fünf Segmenten je Rabatt.
- Achtung
- Der Abzug erscheint erst im Warenkorb, die Produktseite zeigt den normalen Preis. Wer den VIP-Preis vorher zeigen will, braucht eine App oder eine Theme-Anpassung.
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Versandkostenfrei
ab dem ersten Euronativ- Bisher
- Versandregel mit der Kundengruppe als Bedingung.
- Bei Shopify
- Automatischer Versandrabatt für dasselbe Segment.
- Achtung
- Segment-Rabatte greifen nur, wenn Shopify die Kundin im Checkout als bestehende Kundin erkennt. Wer mit einer anderen E-Mail-Adresse bestellt, zahlt Versand.
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Punkte und Stufen
Silber, Gold, PlatinApp- Bisher
- Punktestand in der Tabelle eines Plugins, die Stufe aus dem Umsatz berechnet oder von Hand gesetzt.
- Bei Shopify
- Eine Loyalty-App. Smile.io, LoyaltyLion und Yotpo importieren den aktuellen Punktestand per CSV, zugeordnet über die E-Mail-Adresse.
- Achtung
- Es zieht nur der Stand um, nicht der Verlauf. Stufen importiert Smile.io per CSV, bei LoyaltyLion und Yotpo läuft das über den Support.
-
Guthaben
Gutschrift aus einer RetourenativAPI- Bisher
- Kundenguthaben in Adobe Commerce, ein Guthaben-Plugin oder eine Gutschrift, die der Kundenservice von Hand verrechnet.
- Bei Shopify
- Shopify-Kundenguthaben am Konto, mit eigenem Ablaufdatum je Gutschrift. Einen CSV-Import im Admin gibt es nicht, übertragen wird per API oder Import-App.
- Achtung
- Funktioniert nur mit den neuen Kundenkonten und nur für angemeldete Kunden, mit weniger als 15.000 US-Dollar je Konto.
-
Früher Zugang
neue Ernte eine Woche früherThemeApp- Bisher
- Kategorie oder Produkt nur für eine Kundengruppe sichtbar, per Regel, Berechtigung oder Plugin.
- Bei Shopify
- Das Theme prüft bei angemeldeten Kunden Tags oder Metafelder und zeigt den Bereich nur VIPs.
- Achtung
- Das Theme blendet aus, es sperrt nicht. Wer den Kauf selbst auf VIPs beschränken muss, braucht eine App, die im Warenkorb oder im Checkout prüft.
-
Feste Ansprechperson
Beratung per Telefonnativ- Bisher
- Ein Feld oder eine Notiz am Kunden, oft nur im Kopf des Vertriebs.
- Bei Shopify
- Ein Metafeld am Kunden, etwa „Betreuung“, als Text mit Definition. Dann taugt es als Filter, und jede Betreuerin hat ihr eigenes Segment.
- Achtung
- Ohne Definition lässt sich das Metafeld in Segmenten nicht filtern. Legen Sie sie vor dem Import an, nicht danach.
Nach der Shopify-Hilfe zu Rabatten, Kundenguthaben und Segmenten, der Liquid-Referenz und der Hilfe von Smile.io, LoyaltyLion und Yotpo, Stand Oktober 2026.
Am meisten Abstimmung braucht in der Regel der Dauerrabatt. Ihre Stammkunden kennen den reduzierten Preis von der Produktseite. Mit einem automatischen Rabatt für ein Segment sehen sie ihn erst im Warenkorb. Das ist technisch sauber und lässt sich ohne App betreiben, fühlt sich aber zunächst wie ein Verlust an. Entweder Sie sagen es Ihren VIPs vorher, oder Sie planen für die Anzeige eine App oder eine Anpassung im Theme ein. Beim frühen Zugang gilt Ähnliches wie bei Produkt-Drops: Was das Theme ausblendet, ist noch nicht gesperrt.
Die erste Woche: Was Stammkunden zuerst merken
Neue Kunden lernen den Shop kennen. Stammkunden vergleichen ihn mit dem alten. Fünf Dinge fallen ihnen in den ersten Tagen auf, und alle lassen sich vor dem Go-live klären.
- Die Anmeldung. Shopify hat die klassischen Kundenkonten am 26. Februar 2026 abgekündigt, neue Shops können sie nicht mehr wählen. In den neuen Kundenkonten melden sich Kunden mit ihrer E-Mail-Adresse und einem sechsstelligen Code an, ohne Passwort. Das passt zu einer Migration, denn Passwörter lassen sich aus keinem System übernehmen. Für Stammkunden ist es trotzdem neu. Wie die neuen Konten aufgebaut sind, steht in Mitgliederbereich mit Shopify.
- Das Kundenkonto. Ohne importierte Bestellungen ist die Bestellübersicht leer. Wer seinen Tee seit Jahren aus der letzten Bestellung nachkauft, sucht genau diese Liste zuerst.
- Der Punktestand. Er muss vor dem ersten Login in der App stehen und an derselben Stelle zu sehen sein wie bisher. Ein Stand von null löst nach unserer Erfahrung die ersten Supportanfragen aus.
- Der Preis. Erscheint der VIP-Rabatt erst im Warenkorb, sagen Sie es vorher. Sonst sieht es aus, als sei der Status weg.
- Die Ansprache. Schreiben Sie Ihren VIPs vor der allgemeinen Ankündigung, persönlich und kurz: was sich ändert (Anmeldung per Code, Rabatt im Warenkorb), was bleibt (Status, Punkte, Bestellungen). Ob die Newsletter-Einwilligungen mitkommen, ist eine eigene Frage. Sie steht in Newsletter-Abonnenten beim Shopify-Umstieg.
Checkliste
Stammkunden beim Umstieg: zwölf Punkte
Die ersten sechs Punkte gehören in die Wochen vor dem Import, die nächsten fünf an den Go-live, der letzte in die erste Woche danach. Ihre Häkchen bleiben in diesem Browser gespeichert.
0 von 12 erledigt
Was für Ihre Ausgangslage sinnvoll ist
| Ihre Situation | Empfehlung |
|---|---|
| Verbrauchsware mit vielen Nachbestellungen | Bestellungen importieren, mindestens die letzten zwei Jahre. Nachkaufen aus dem Kundenkonto ist hier der meistgenutzte Vorteil |
| Wenige, große Bestellungen im oberen Preissegment | Die ganze Historie importieren. Ohne sie fehlen genau diese Kunden am längsten in jedem Segment |
| Sehr große Historie über viele Jahre | Die letzten zwei bis drei Jahre als Bestellungen, alles davor als Kennzahlen in Metafeldern |
| VIP-Status ist eine von Hand gepflegte Kundengruppe | Als Tag übernehmen und zunächst weiter von Hand pflegen. Ein dynamisches Segment erst bauen, wenn die Historie im Shop ist |
| Treueprogramm per Plugin mit Punkten und Stufen | Die Loyalty-App vor dem Go-live einrichten, Stände importieren, Stichproben machen. Sammelregeln erst nach dem Umstieg ändern, nicht gleichzeitig |
| WooCommerce mit vielen Gastbestellungen | Gastbestellungen über die E-Mail-Adresse zuordnen und prüfen, wie viele Kunden die Import-App zusätzlich anlegt |
| Firmenkunden mit eigenen Preisen | B2B-Kataloge statt Segment-Rabatten. Bis zu drei Kataloge gibt es seit April 2026 auch ohne Plus |
Was Sie aus diesem Artikel mitnehmen sollten
Shopify bringt für eine VIP-Strategie mehr mit als die meisten alten Systeme: Segmente, die sich selbst aktualisieren, RFM-Berichte, eine Prognose der Ausgaben und Rabatte, die sich ohne Code auf ein Segment beschränken lassen. Das alles rechnet aber mit den Daten, die im Shop liegen.
Shopify erkennt VIPs an Bestellungen, nicht an Gruppen. Ausgegebener Betrag, Bestellanzahl, RFM und Ausgabenstufe entstehen aus Bestellungen, die einem Kunden zugeordnet sind. Wer nur Kundenkonten importiert, beginnt am Go-live mit 22.000 Neukunden.
Tags und Metafelder sind die Brücke, nicht das Ziel. Sie tragen den Status vom alten in den neuen Shop und machen Segmente ab dem ersten Tag möglich. Auf Dauer sollte die Stufe wieder aus Bestellungen entstehen, sonst pflegen Sie zwei Wahrheiten.
Ihre besten Kunden merken den Umstieg zuerst. Leeres Konto, Punktestand null, Rabatt an anderer Stelle: Jede dieser Kleinigkeiten trifft genau die Kunden, die den Shop am besten kennen. Alle lassen sich vor dem Go-live klären.
Wenn Sie einen Umstieg planen und Ihre Stammkunden ihn nicht als Neuanfang erleben sollen: Lassen Sie uns sprechen. Wie wir Migrationen angehen, steht auf Shopsystem-Migration, was sie zum Festpreis kosten, auf Shopify-Migration zum Festpreis. Die systemspezifischen Fälle finden Sie auf Shopware zu Shopify, Magento zu Shopify, WooCommerce zu Shopify und JTL-Shop zu Shopify.