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Migration UnikateZustandSteuer

Jedes Stück ein Einzelfall: Secondhand- und Refurbished-Shops beim Umstieg auf Shopify

Ein gebrauchtes Stück bringt mehr mit als Preis und Bestand: Zustand, eigene Mängel, Ankaufspreis, eine Herkunft, die über die Steuer entscheidet, und eine Seite, die nach dem Verkauf weiterlebt. Der Beitrag zeigt, wohin diese Angaben auf Shopify gehören, wie die Differenzbesteuerung ohne eigenen Schalter läuft, was mit verkauften Unikaten passiert und wo der Haken für Mängel sitzen kann.

DE
Daniel Ehrhardt
Geschäftsführer & Head of Development
14 Min.
Editorial Illustration: Links ein großes, tintenschwarz umrandetes Warenetikett mit Lochöse und Faden, darauf fünf kurze Zeilen, deren kleine Felder teils gold, teils terrakotta gefüllt sind. Rechts daneben ein Raster aus neun abgerundeten Kacheln, sechs davon nur gestrichelt umrandet, drei hell gefüllt, eine davon mit goldenem Ring. Vom Etikett führt eine goldene Linie zur hervorgehobenen Kachel. Oben rechts ein rundes terrakottafarbenes Siegel mit goldenem Ring. Sinnbild dafür, dass jedes gebrauchte Stück beim Umstieg seine eigenen Angaben mitbringt und verkaufte Stücke eine Spur hinterlassen.

Ein Beispiel: ein Händler für gebrauchte Kameras und Objektive aus Leipzig, sieben Jahre auf WooCommerce mit Germanized. Rund 2.500 Stücke am Lager, fast alle von privat angekauft, jedes ein Unikat. Am Produkt stand der Haken „Differenzbesteuert“, am Preis der passende Hinweis, auf der letzten Bestellseite ein eigener Haken für die verkürzte Gewährleistung. Nach dem Import sah der neue Shop auf Shopify aus wie der alte.

Beim ersten Monatsabschluss fiel der Steuerberaterin auf, dass die Rechnungen aus dem neuen Shop 19 % Umsatzsteuer auswiesen, auf den vollen Preis. Der Import hatte den Germanized-Haken nicht gekannt, und auf Shopify ist an jedem neuen Produkt die Steuer angehakt. Ausgewiesene Steuer schuldet der Händler, auch wenn er sie für diese Stücke gar nicht hätte ausweisen dürfen. Im selben Monat meldete die Search Console 41.000 neue Fehlerseiten. Übernommen worden waren nur die verfügbaren Stücke, die Seiten von sieben Jahren verkaufter Objektive waren weg, und mit ihnen die Links aus Fotoforen. Und der Haken für die Gewährleistung fehlte ganz, weil sich der Checkout auf dem gebuchten Tarif nicht erweitern ließ.

Shopify hat am 13. Oktober beschrieben, wie man einen ReCommerce-Shop aufbaut. Laut den dort zitierten Zahlen des bevh setzte der deutsche Online-Secondhand-Handel 2024 9,9 Milliarden Euro um, und 55 % der Befragten hatten im Vorjahr gebrauchte Produkte online gekauft. Der Beitrag erklärt Ankauf, Inzahlungnahme und Kommission, Zustandsklassen, Kalkulation, Vertriebskanäle und Rechtsform. Er richtet sich an Gründer. Wer schon einen Secondhand- oder Refurbished-Shop auf Shopware, Magento oder WooCommerce betreibt, hat eine andere Frage: Was wird beim Umstieg aus allem, was ein gebrauchtes Stück von einem Neuartikel unterscheidet?

Dieser Beitrag ist für Händler, die gebrauchte, generalüberholte oder Vintage-Ware verkaufen, ausschließlich oder neben Neuware. Er zeigt, welche Angaben an einem Stück hängen und wohin sie auf Shopify gehören, wie die Differenzbesteuerung ohne eigenen Schalter funktioniert, was mit den Seiten verkaufter Stücke passiert und wo der Haken für Mängel sitzen kann. Wie Fotos umziehen, steht in Produktbilder beim Shopify-Umstieg, wie aus Attributen Filter werden, in Produktfilter beim Shopify-Umstieg.

Ein Stück ist kein Artikel mit Bestand 1

Im Datenmodell eines Neuwarenshops ist ein Artikel ein Modell mit Varianten und einem Bestand. Im Secondhand-Shop ist jedes Stück ein eigenes Produkt: eigener Zustand, eigene Mängel, eigene Fotos, eigener Preis, eigene Adresse. Das bleibt auf Shopify so. Gebrauchte Objektive als Varianten eines Modells anzulegen, spart Produkte, kostet aber alles andere. Einer Variante lässt sich nur ein Bild zuordnen, Zustand und Mängel bräuchten Metafelder je Variante, und auf der Seite des Modells stehen verkaufte und verfügbare Stücke durcheinander.

Warenetikett

Zehn Angaben an einem gebrauchten Stück, und wo jede auf Shopify landet

Ein Neuartikel hat einen Preis und einen Bestand. Ein gebrauchtes Objektiv hat dazu einen Zustand, eigene Mängel, eigene Fotos, einen Ankaufspreis und eine Herkunft, die über die Steuer entscheidet. Wählen Sie Ihr altes System, dann zeigt jede Zeile, wo die Angabe heute steht.

  • 3 Standardfeld zieht direkt um
  • 4 Metafeld vor dem Import anlegen
  • 1 Nacharbeit Theme und Rechnung
  • 2 App oder Kanal außerhalb des Produkts
Altes Shopsystem wählen
  1. 1 Zustand

    Shopware 6 Eigenschaft oder Variantenoption „Zustand“

    Magento 2 Dropdown-Attribut

    WooCommerce Produktattribut „Zustand“

    Auf Shopify

    Metafeld mit fester Auswahlliste. Daraus werden Filter und Regeln für automatische Kollektionen. „Gebraucht“ muss am Stück klar dastehen, „B-Ware“ allein reicht nicht.

    Metafeld

  2. 2 Mängel im Einzelnen

    Shopware 6 Zusatzfeld oder Absatz in der Beschreibung

    Magento 2 Textattribut oder Absatz in der Beschreibung

    WooCommerce Beschreibung oder Feld aus einem Plugin wie ACF

    Auf Shopify

    Mehrzeiliges Metafeld. Auf der Produktseite steht es direkt neben der Bestätigung, die der Kunde anhakt, nicht irgendwo im Beschreibungstext.

    Metafeld

  3. 3 Fotos des Stücks

    Medien am Produkt

    Auf Shopify

    Produktmedien, je Stück eigene. Der Alternativtext der Mangelfotos nennt den Mangel, damit er auch ohne Bild lesbar ist.

    Standardfeld

  4. 4 Bestand

    Shopware 6 Lagerbestand 1, Abverkauf aktiv

    Magento 2 Menge 1, Backorders aus

    WooCommerce Bestand 1, „Einzeln verkaufen“

    Auf Shopify

    Bestand verfolgen, 1 Stück, Verkauf ohne Bestand aus. Jedes Stück wird ein eigenes Produkt, keine Variante eines Modells.

    Standardfeld

  5. 5 Ankaufspreis

    Shopware 6 Einkaufspreis am Produkt

    Magento 2 Attribut „Cost“ unter den erweiterten Preisen

    WooCommerce „Cost of Goods“, seit 10.3 im Kern, vorher per Plugin

    Auf Shopify

    „Kosten pro Artikel“ an der Variante. Daraus rechnet die Buchhaltung die Marge, die § 25a je Stück aufgezeichnet sehen will.

    Standardfeld

  6. 6 Herkunft

    Ankaufsbeleg oder Warenwirtschaft, selten im Shop

    Auf Shopify

    Internes Metafeld, im Shop nicht sichtbar. Es entscheidet, ob das Stück differenzbesteuert verkauft werden darf.

    Metafeld

  7. 7 Besteuerung

    Shopware 6 Plugin mit eigenem Steuersatz und Hinweistext

    Magento 2 Eigenes Modul oder eigene Steuerklasse

    WooCommerce Germanized-Haken „Differenzbesteuert“

    Auf Shopify

    Steuerhaken am Produkt raus, englisch „Charge tax on this product“. Den Hinweis am Preis setzt das Theme, den auf der Rechnung die Rechnungs-App.

    Nacharbeit

  8. 8 Vergleichspreis

    Shopware 6 Listenpreis, im Shop als Streichpreis

    Magento 2 MSRP oder Special Price

    WooCommerce Regulärer Preis neben dem Angebotspreis

    Auf Shopify

    Nicht in Shopifys Vergleichspreis übernehmen, daraus wird ein Streichpreis. Wenn überhaupt, als beschriftetes Metafeld mit belegbarer Quelle.

    Metafeld

  9. 9 Zustand für Google

    Shopware 6 Feld in der Vorlage des Produktexports

    Magento 2 Zuordnung in der Feed-Extension

    WooCommerce Zuordnung im Feed-Plugin

    Auf Shopify

    Je Produkt in der Google-&-YouTube-App: neu, gebraucht oder generalüberholt. Ohne Angabe läuft das Stück bei Google als Neuware.

    App oder Kanal

  10. 10 Kommittent

    Zusatzfeld oder eigene Kommissionssoftware

    Auf Shopify

    Metaobjekt „Kommittent“ mit Auszahlungsquote, am Produkt als Verweis. Die Abrechnung an die Kommittenten übernimmt eine App.

    App oder Kanal

Geprüft am 22.10.2026 in den Dokumentationen von Shopware 6, Adobe Commerce, WooCommerce und Germanized sowie in der Shopify-Hilfe. Wo ein Feld im alten Shop liegt, hängt von Plugins und Warenwirtschaft ab, die Stellen sind die gängigen.

Vier der zehn Angaben brauchen ein Metafeld, bevor der Import beginnt. Ein Migrationswerkzeug kann nur in Felder schreiben, die es gibt. Legen Sie die Definitionen für Zustand, Mängel, Herkunft und, falls Sie ihn behalten, den Vergleichspreis vorher an. Den Zustand als Auswahlliste mit festen Werten, nicht als freien Text, und mit freigeschalteter Nutzung in Kollektionen. Dann entstehen automatische Kollektionen wie „Zustand A“ aus einer einzigen Regel, und der Filter im Shop kommt aus Search & Discovery. Für Google pflegen Sie den Zustand zusätzlich in der Google-&-YouTube-App. Fehlt er dort, läuft ein gebrauchtes Stück bei Google als Neuware. Mehr zum Feed steht in Google Shopping beim Shopify-Umstieg.

Der Vergleichspreis ist eine Falle. Viele alte Shops führen den Neupreis als Listen- oder Streichpreis. Ein Migrationswerkzeug legt ihn auf Shopify in den Vergleichspreis, und das Theme macht daraus einen durchgestrichenen Preis mit Sale-Hinweis. Bei Gebrauchtware ist das aber kein früherer eigener Preis, sondern ein Vergleich mit Neuware. Das Kammergericht Berlin hat 2021 die Werbung eines Shops für gebrauchte Kleidung als irreführend eingestuft, der seine Preise mit geschätzten Neupreisen verglich und „bis zu 90 % günstiger“ versprach (Beschluss vom 25.03.2021, 5 U 15/20). Der Neupreis stand auf keiner nachprüfbaren Grundlage, und eine Fußnote half nicht. Übernehmen Sie den Neupreis deshalb nicht in den Vergleichspreis. Wenn Sie ihn zeigen wollen, dann als beschrifteten Wert mit belegbarer Quelle. Wie Streichpreise auf Shopify sonst funktionieren, steht in Rabatte, Streichpreise, Aktionscodes.

Der Katalog wächst schneller als bei Neuware. Jedes verkaufte Stück bleibt ein Produkt, bis es archiviert oder gelöscht wird. Shopify drosselt laut Entwicklerdoku ab 500.000 Varianten im Shop: Dann lassen sich über alle Schnittstellen höchstens 10.000 neue Varianten pro Tag anlegen, außer mit Plus. Für die meisten Secondhand-Shops ist das weit weg. Ein Buch- oder Medienhändler mit großem Durchsatz, der verkaufte Stücke dauerhaft aufhebt, kommt aber in die Nähe.

Differenzbesteuerung: Shopify kennt nur Steuer auf den ganzen Preis

Wer von privat ankauft, verkauft meist differenzbesteuert nach § 25a UStG. Umsatzsteuer fällt dann nur auf die Marge an, also auf den Unterschied zwischen Verkaufs- und Einkaufspreis, und sie steckt in diesem Unterschied. Bei einem Objektiv, das für 420 Euro angekauft wurde und für 690 Euro verkauft wird, sind das 43,11 Euro. Bei voller Besteuerung wären es 110,17 Euro.

Diese Rechnung kann Shopify nicht, in keinem Tarif und mit keiner Einstellung. Das ist weniger schlimm, als es klingt, denn die alten Systeme konnten es auch nicht. Germanized setzt am Produkt den Haken „Differenzbesteuert“, stellt den Steuerstatus auf „keiner“ und zeigt einen Hinweis am Preis. Ein gängiges Shopware-Plugin setzt einen eigenen Steuersatz und Hinweistexte, unter Magento braucht es ein eigenes Modul. Die Steuer aus der Marge rechnet in allen Fällen die Buchhaltung.

Differenzbesteuerung

Ein gebrauchtes Stück, zwei Rechnungen: Steuer aus der Marge oder aus dem ganzen Preis

Ein Stück, das Sie von privat angekauft haben. Stellen Sie Einkaufs- und Verkaufspreis ein. Die Balken teilen den Verkaufspreis auf, oben so, wie § 25a UStG rechnet, unten so, wie Shopify rechnet, wenn am Produkt der Steuerhaken gesetzt bleibt.

690,00 €
420,00 €

Schalter aus: Steuer nur aus der Marge

Differenzbesteuerung nach § 25a UStG, gerechnet in der Buchhaltung

Bleibt 226,89 € Umsatzsteuer 43,11 €

Schalter an: Shopify zieht 19 % aus dem ganzen Preis

So steht es dann auf Bestellung und Rechnung

Bleibt 159,83 € Umsatzsteuer 110,17 €

Marge
270,00 €
Steuer aus der Marge
43,11 €
Steuer aus dem ganzen Preis
110,17 €
Unterschied je Stück
67,06 €

Einkaufspreis bis 750 €: Für solche Stücke darf die Differenz statt je Stück auch gesammelt je Besteuerungszeitraum gerechnet werden (Gesamtdifferenz). Aufbereitungskosten mindern die Marge in keinem Fall.

Gerechnet mit 19 % und Einzeldifferenz, ohne Versandkosten. Grundlage: § 25a UStG und Umsatzsteuer-Anwendungserlass 25a.1, Stand 22.10.2026. Ob ein Stück differenzbesteuert verkauft werden darf, hängt davon ab, von wem Sie es gekauft haben. Das klären Sie mit Ihrer Steuerberatung, nicht mit dem Shop.

Auf Shopify ist der Weg derselbe. Für jedes differenzbesteuerte Stück nehmen Sie am Produkt den Steuerhaken heraus, in der englischen Oberfläche „Charge tax on this product“. Bei vielen Stücken geht das per CSV-Import oder im Massenbearbeiter. Shopify berechnet für diese Stücke dann keine Steuer und weist keine aus. Drei Dinge müssen Sie danach selbst bauen.

Den Hinweis am Preis. Das Theme schreibt neben jeden Preis, dass die Mehrwertsteuer enthalten ist. Für differenzbesteuerte Stücke ist das so nicht richtig. Liquid kennt an jeder Variante die Eigenschaft taxable. Damit zeigt das Theme für diese Stücke einen eigenen Hinweis, etwa „differenzbesteuert nach § 25a UStG“.

Den Hinweis auf der Rechnung. Shopify schreibt keine Rechnungen. Das übernimmt eine Rechnungs-App oder die Warenwirtschaft, mehr dazu in Rechnungen beim Shopify-Umstieg. Für differenzbesteuerte Positionen muss dort „Gebrauchtgegenstände/Sonderregelung“ stehen, und die Steuer darf nicht ausgewiesen werden (§ 14a Abs. 6 UStG). Weist eine Rechnung sie trotzdem aus, schuldet der Händler sie laut Umsatzsteuer-Anwendungserlass zusätzlich zur Steuer aus der Marge. Das ist der Fehler aus dem Beispiel oben. Testen Sie die Vorlage vor dem Go-live mit einer Bestellung, die ein regelbesteuertes und ein differenzbesteuertes Stück enthält.

Die Daten für die Buchhaltung. § 25a verlangt für jedes Stück Verkaufspreis, Einkaufspreis und Bemessungsgrundlage, getrennt von den regelbesteuerten Umsätzen. Der Einkaufspreis gehört in „Kosten pro Artikel“ an der Variante, die Herkunft in ein internes Metafeld. Die Buchhaltung braucht dann einen Export je Bestellposition mit Verkaufspreis, Einkaufspreis und Steuerkennzeichen. Tragen Sie in das Feld nur den Ankaufspreis ein. Aufbereitungskosten mindern die Marge nach § 25a nicht, und wer sie dazurechnet, bekommt einen falschen Export.

Zwei Dinge macht die Differenzbesteuerung sogar einfacher. Die Marge wird immer in Deutschland versteuert, auch bei Lieferungen in andere EU-Länder. Die Regel für Fernverkäufe mit Steuer im Bestimmungsland gilt für diese Stücke nicht (§ 25a Abs. 7 Nr. 3 UStG). Weil Shopify für Stücke ohne Steuerhaken auch bei Lieferungen ins Ausland nichts aufschlägt, passt das zusammen. Und gemischte Warenkörbe rechnet Shopify Position für Position, solange jeder Haken stimmt. Offen bleibt der Versand. Ob Shopify auf Versandkosten Steuer rechnet, hängt an einer eigenen Einstellung. Wie das bei rein differenzbesteuerten Bestellungen aussehen soll, klären Sie mit Ihrer Steuerberatung.

Ob ein Stück überhaupt differenzbesteuert verkauft werden darf, entscheidet der Ankauf. Es muss von jemandem stammen, der dafür keine Umsatzsteuer schuldete, etwa von Privatleuten, Kleinunternehmern oder Händlern, die selbst differenzbesteuert verkauft haben. Generalüberholte Geräte aus Leasingrückläufern, gekauft mit Rechnung und Umsatzsteuer, sind regelbesteuert. Dort bleibt der Haken an. Deshalb gehört die Herkunft an jedes Stück.

Verkaufte Stücke: Die Seite lebt weiter

In den alten Systemen gibt es dafür einen Schalter für alle Stücke: in Shopware den Abverkauf am Produkt und die Einstellung, Abverkaufsartikel ohne Bestand auszublenden, in Magento „Display Out of Stock Products“, in WooCommerce die Option, nicht vorrätige Artikel im Katalog auszublenden. Shopify hat keinen solchen Schalter. Dort entscheidet der Status jedes einzelnen Produkts. Seit Oktober 2025 gibt es einen, der wie für Secondhand gemacht ist: nicht gelistet.

Verkauft, und dann

Vier Wege für die Seite eines verkauften Einzelstücks, und was jeder davon auslöst

Ein Neuartikel kommt wieder auf Lager, ein Einzelstück nicht. Die Matrix zeigt alle vier Wege auf einen Blick. Wählen Sie einen Weg, dann steht darunter, was er für Adresse, Kollektionen, Suche, Google, Links und Rücksendungen bedeutet.

Folge Sichtbar Nicht gelistet Archiviert Gelöscht
Adresse des Stücks passt passt mit Nacharbeit kostet etwas
Kollektionen und Empfehlungen kostet etwas passt passt passt
Shopsuche mit Nacharbeit passt passt passt
Google und Sitemap kostet etwas passt passt kostet etwas
Links von außen passt passt mit Nacharbeit kostet etwas
Das Stück kommt per Widerruf zurück passt passt mit Nacharbeit kostet etwas
  • passt
  • mit Nacharbeit
  • kostet etwas
Weg wählen
  1. Adresse des Stücks

    Sichtbar ausverkauft: passt Die Seite antwortet wie bisher, statt des Kaufbuttons steht „Ausverkauft“.

    Nicht gelistet: passt Die Seite antwortet weiter, ist aber nur noch über den direkten Link erreichbar.

    Archiviert: mit Nacharbeit Die Adresse liefert keine Seite mehr. Eine Weiterleitung, etwa auf die Kategorie, greift genau deshalb.

    Gelöscht: kostet etwas Fehlerseite, solange niemand eine Weiterleitung anlegt.

  2. Kollektionen und Empfehlungen

    Sichtbar ausverkauft: kostet etwas Bleibt in Kollektionen stehen, zwischen kaufbaren Stücken. Automatische Kollektionen blenden es nur mit einer Regel „Lagerbestand größer als 0“ aus.

    Nicht gelistet: passt Aus allen Kollektionen und Produktempfehlungen ausgeblendet, ohne dass Sie Regeln anpassen.

    Archiviert: passt Bleibt formal in seinen Kollektionen, ist für Kunden aber nicht mehr zu sehen.

    Gelöscht: passt Verschwindet aus allen Kollektionen.

  3. Shopsuche

    Sichtbar ausverkauft: mit Nacharbeit In Search & Discovery stehen ausverkaufte Produkte standardmäßig am Ende der Treffer. Ausblenden ist eine Einstellung.

    Nicht gelistet: passt Weder in den Treffern noch in den Vorschlägen beim Tippen.

    Archiviert: passt Nicht mehr auffindbar.

    Gelöscht: passt Nicht mehr auffindbar.

  4. Google und Sitemap

    Sichtbar ausverkauft: kostet etwas Bleibt in der Sitemap und im Index. Mit jedem Verkauf wächst der Anteil an Seiten, auf denen man nichts kaufen kann.

    Nicht gelistet: passt Shopify setzt noindex und nofollow und nimmt die Seite aus der Sitemap. Sie fällt nach und nach aus dem Index.

    Archiviert: passt Google folgt der Weiterleitung, die alte Adresse verschwindet aus dem Index.

    Gelöscht: kostet etwas Ohne Weiterleitung eine Fehlerseite. Was die Seite an Rankings hatte, verfällt.

  5. Links von außen

    Sichtbar ausverkauft: passt Foren, Preisvergleiche und alte Newsletter landen auf der Seite. Mit Hinweisen auf ähnliche Stücke bleibt der Besuch nützlich.

    Nicht gelistet: passt Landen weiter auf der Seite. Eine Weiterleitung lässt sich nicht davorschalten, weil die Adresse noch eine Seite liefert.

    Archiviert: mit Nacharbeit Landen auf der Zielseite. Jede Weiterleitung ist eine eigene Zeile: 100.000 je Shop, mit Plus 20 Millionen.

    Gelöscht: kostet etwas Landen auf der Fehlerseite, wenn niemand eine Weiterleitung anlegt. Dann zählt dieselbe Grenze wie beim Archivieren.

  6. Das Stück kommt per Widerruf zurück

    Sichtbar ausverkauft: passt Bestand zurück auf 1, das Stück ist sofort wieder kaufbar.

    Nicht gelistet: passt Bestand auf 1 und Status wieder auf aktiv. Fotos, Zustand und Adresse sind noch da.

    Archiviert: mit Nacharbeit Wieder aktivieren. Dann liefert die Adresse wieder die Seite und die Weiterleitung ruht, bis das Stück erneut archiviert wird.

    Gelöscht: kostet etwas Das Stück muss neu angelegt werden, mit Fotos, Zustand und allen Metafeldern.

Geprüft am 22.10.2026 auf shopify.dev (nicht gelistete Produkte) und in der Shopify-Hilfe (Produktstatus, automatische Kollektionen, Search & Discovery, URL-Weiterleitungen). Bestellungen behalten ihre Positionen auch dann, wenn das Produkt später archiviert oder gelöscht wird.

Für die meisten Secondhand-Shops ergibt sich daraus eine Reihenfolge. Bis Widerrufsfrist und Rücksendung durch sind, bleibt das Stück aktiv und ausverkauft. Kommt es zurück, ist es mit einer Bestandsbuchung wieder im Verkauf. Danach wird es nicht gelistet: Wer über einen Link kommt, sieht das Stück und kann zu ähnlichen weiterklicken, Google, Shopsuche und Kollektionen sehen es nicht mehr. Hat eine Seite nennenswerte Links von außen, können Sie sie stattdessen archivieren und auf die passende Kategorie weiterleiten, dann kommt die Wirkung der Links der Kategorie zugute. Seiten ohne Besucher und Links archivieren Sie ohne Weiterleitung. Den Wechsel muss niemand von Hand machen. Ein Workflow in Shopify Flow kann ihn übernehmen, ausgelöst vom Bestand und mit einer Wartezeit dazwischen.

Beim Umzug stellt sich die Frage für Jahre auf einmal. Ein Secondhand-Shop hat oft ein Vielfaches mehr verkaufte als verfügbare Stücke, und die meisten Migrationen übernehmen nur die verfügbaren. Für die anderen Adressen gilt dieselbe Abwägung wie oben, nur in großen Zahlen. Ziehen Sie vorher aus der Search Console und einem Backlink-Werkzeug die verkauften Stücke mit Klicks oder Links von außen. Diese importieren Sie als nicht gelistet oder leiten sie einzeln auf ihre Kategorie weiter. Der Rest darf auslaufen. Jede Weiterleitung ist auf Shopify eine eigene Zeile, alte Adresse zu neuer, und laut Shopify-Hilfe sind es höchstens 100.000, mit Plus 20 Millionen. Ein Secondhand-Shop erreicht diese Grenze schneller als jeder andere, wenn er jede alte Adresse weiterleiten will. Wie Weiterleitungen beim Umzug geplant werden, steht in 301-Weiterleitungen bei der Shopify-Migration.

Mängel und Gewährleistung: der Haken, der umziehen muss

Ein gebrauchtes Stück darf Mängel haben, die ein neues nicht haben dürfte. Damit sie später keine Gewährleistungsfälle werden, verlangt § 476 BGB bei Verbrauchern seit 2022 zweierlei. Der Kunde muss vor der Bestellung eigens darüber informiert werden, dass ein bestimmtes Merkmal abweicht, und die Abweichung muss ausdrücklich und gesondert vereinbart werden. Dasselbe gilt, wenn Sie die Verjährung für Gebrauchtware auf ein Jahr verkürzen. Laut Gesetzesbegründung genügt ein Haken oder Button, den der Kunde aktiv anklickt. Ein vorausgewählter Haken genügt nicht, ein Satz in der Produktbeschreibung oder den AGB auch nicht.

Zustand vereinbaren

Fünf Stationen bis zur Bestellung, und welche davon den Haken für Mängel tragen kann

Im alten Shop sitzt dieser Haken meist auf der letzten Bestellseite, per Plugin oder Bordmittel, neben dem für die AGB. Auf Shopify hängt es am Tarif, wo er stehen kann. Wählen Sie Ihren Tarif.

  1. 1 Eigens informiert Vor der Bestellung, für jedes Merkmal, das vom Üblichen abweicht.
  2. 2 Ausdrücklich und gesondert vereinbart Aktiv angehakt, nicht vorausgewählt, nicht nur in Beschreibung oder AGB.
Tarif wählen
  1. Produktseite

    HinweisHaken

    Basic bis Advanced: trägt mit Theme-Arbeit Mängelliste aus dem Metafeld, darunter ein Pflicht-Haken im Produktformular. Ohne Haken kein „In den Warenkorb“. Der Haken hängt als Zeileneigenschaft an der Position.

    Shopify Plus: trägt mit Theme-Arbeit Wie in den anderen Tarifen. Hier steht die stückgenaue Information, die der Kunde vor der Bestellung kennen muss.

  2. Warenkorb

    Haken

    Basic bis Advanced: trägt mit Theme-Arbeit Ein Haken zur verkürzten Gewährleistung vor dem Checkout-Button, im Theme gebaut. Er deckt alle Gebrauchtstücke im Warenkorb auf einmal ab.

    Shopify Plus: trägt mit Theme-Arbeit Möglich, aber verzichtbar, wenn der Haken im Checkout sitzt.

  3. Express-Buttons

    Abkürzung

    Basic bis Advanced: Lücke Shop Pay, PayPal oder Apple Pay auf Produktseite und im Warenkorb springen direkt in den Checkout. Was das Theme davor abfragt, kann dabei entfallen. Für Gebrauchtware ausblenden.

    Shopify Plus: trägt Sitzt der Haken im Checkout selbst, kommt auch die Abkürzung an ihm vorbei nicht weiter.

  4. Checkout

    Haken

    Basic bis Advanced: Lücke In Kontakt, Versand und Zahlung lassen sich keine eigenen Haken einbauen. Die Zeileneigenschaft von der Produktseite steht aber sichtbar an der Position.

    Shopify Plus: trägt Eine Checkout-UI-Extension setzt den Haken oberhalb des Bestellbuttons und lässt den Kauf ohne ihn nicht weitergehen. Dort, wo ihn etwa die IT-Recht Kanzlei empfiehlt.

  5. Bestellung und Bestätigung

    Nachweis

    Basic bis Advanced: trägt Die Zeileneigenschaft steht in der Bestellung und in der Bestätigungsmail. Das ist der Nachweis, welche Mängel zu welchem Stück vereinbart wurden.

    Shopify Plus: trägt Dazu speichert die Extension den Haken aus dem Checkout als Attribut an der Bestellung.

Grundlage: § 476 BGB, Gesetzesbegründung BT-Drs. 19/27424 und IT-Recht Kanzlei (Stand 31.03.2025), Checkout-Erweiterungen laut Shopify-Doku, geprüft am 22.10.2026. Die Formulierung des Hakens gehört in juristische Hände, eine allgemeine Formel wie „Bei Gebrauchtware gilt ein Jahr“ reicht nicht.

Unterhalb von Plus heißt das: Die Information gehört auf die Produktseite, direkt an die Mängelliste, mit einem Pflicht-Haken im Produktformular. Der Haken wird als Zeileneigenschaft gespeichert und steht danach in Warenkorb, Checkout, Bestellung und Bestätigungsmail. Für die verkürzte Gewährleistung kommt ein Haken im Warenkorb dazu. Die Express-Buttons auf Produktseite und im Warenkorb blenden Sie für Gebrauchtware aus, sonst geht der Kauf an beiden Haken vorbei. Mit Plus setzt eine Checkout-Erweiterung den Haken direkt über den Bestellbutton, ohne Weg daran vorbei.

Ob die Lösung unterhalb von Plus genügt, ist eine juristische Frage, keine technische. Die IT-Recht Kanzlei empfiehlt den Haken auf einer Seite nach dem Warenkorb, spätestens über dem Bestellbutton. Klären Sie mit Ihrer Rechtsberatung, ob Produktseite und Warenkorb für Ihr Sortiment reichen, bevor Sie den Tarif festlegen. Welche Funktionen sonst noch am Tarif hängen, steht in Shopify Plus oder Advanced.

Ankauf, Inzahlungnahme, Kommission: die Rückseite des Shops

Der Shopify-Beitrag beschreibt, wie Ware in einen ReCommerce-Shop kommt: durch Ankauf, Inzahlungnahme, Kommission oder einen Marktplatz von Privat an Privat. Beim Umstieg zählt, wo jeder dieser Wege heute läuft, denn selten steckt er komplett im Shop.

Ankauf beginnt meist mit einem Formular und endet mit einer Überweisung. Das Formular lässt sich auf Shopify mit den kostenlosen Shopify Forms nachbauen, die Auszahlung bleibt außerhalb des Shops. Was sich ändert, ist der Moment, in dem ein angekauftes Stück zum Produkt wird. Wenn Prüfung, Fotos und Zustandsbewertung heute in der Warenwirtschaft beginnen, muss die Schnittstelle nach dem Umstieg alle zehn Angaben von oben mitbringen, nicht nur Titel, Preis und Bestand.

Inzahlungnahme gegen Guthaben wird auf Shopify einfacher als in den meisten alten Systemen. Shopify-Guthaben ist eingebaut: Mitarbeitende mit der passenden Berechtigung buchen es am Kundenkonto, mit oder ohne Ablaufdatum, und Kunden lösen es im Onlineshop, an der Kasse und in der Shop-App ein. Zwei Bedingungen: Die Kunden brauchen die neuen Kundenkonten oder Shop Pay, und in Shops, die ab dem 12. Mai 2025 angelegt wurden, fallen auf den mit Guthaben bezahlten Betrag Transaktionsgebühren an wie bei externen Zahlungsanbietern. Offene Gutscheine aus Inzahlungnahmen im alten Shop lassen sich per Schnittstelle als Guthaben übernehmen.

Kommission braucht zwei Dinge, die kein Shopsystem von Haus aus kann: die Zuordnung jedes Stücks zu seinem Kommittenten und die Abrechnung. Die Zuordnung wird ein Metaobjekt mit Verweis am Produkt, die Abrechnung übernimmt eine App oder die Buchhaltung. Grenzen Sie offene Auszahlungen zum Stichtag ab, damit kein Kommittent zwei Abrechnungen aus zwei Systemen bekommt.

Marktplätze sind bei Unikaten heikler als bei Neuware. Wer dieselben Stücke parallel auf eBay oder Amazon anbietet, muss dafür sorgen, dass ein Verkauf auf der einen Seite das Stück auf der anderen sofort sperrt, sonst ist es zweimal verkauft. Shopifys eigene App Marketplace Connect bindet Amazon, eBay, Walmart und Target+ an, die ersten 50 Bestellungen im Monat sind frei. Lassen Sie sich vor dem Go-live an einem Testverkauf zeigen, wie schnell der Bestand auf der anderen Seite nachzieht.

Checkliste

Bevor das erste gebrauchte Stück auf Shopify verkauft wird

Die ersten sechs Punkte gehören vor den Import, die nächsten drei vor den Go-live, der letzte in die ersten Wochen danach. Ihre Häkchen bleiben in diesem Browser gespeichert.


Wo Sie ansetzen, je nach Ausgangslage

Ihre SituationEmpfehlung
Fast alles von privat angekauft und differenzbesteuertSteuerhaken per CSV für alle Stücke entfernen. Hinweis am Preis über taxable im Theme, Rechnungsvorlage mit Sonderregelung vor Go-live
Neuware und Gebrauchtware im selben ShopHerkunft je Stück als Metafeld, Steuerhaken danach setzen. Rechnungsvorlage mit beiden Fällen in einer Bestellung testen
Generalüberholte Geräte, mit Rechnung von Händlern gekauftRegelbesteuert, der Steuerhaken bleibt an. „Generalüberholt“ im Zustand und bei Google sauber von „gebraucht“ trennen
Viele verkaufte Stücke mit Links aus Foren und VergleichenListe aus Search Console und Backlink-Werkzeug ziehen. Diese Stücke als nicht gelistet importieren oder einzeln auf die Kategorie leiten
Mehr als 100.000 alte Adressen verkaufter StückeNur Adressen mit Klicks oder Links weiterleiten. Wenn mehr nötig sind, reicht die Grenze nur mit Plus
Verkürzte Gewährleistung auf ein JahrHaken auf Produktseite und im Warenkorb, Express-Buttons für Gebrauchtware aus. Mit Plus Haken im Checkout. Formulierung juristisch prüfen
KommissionswareKommittent als Metaobjekt, Abrechnung per App oder in der Buchhaltung. Offene Auszahlungen zum Stichtag abgrenzen
Inzahlungnahme gegen GutscheineOffene Beträge als Shopify-Guthaben übernehmen. Dafür die neuen Kundenkonten einschalten
Dieselben Unikate auch auf eBay oder AmazonBestandsabgleich vor dem Go-live an einem Testverkauf prüfen. Bei Unikaten zählen Minuten

Was Sie aus diesem Artikel mitnehmen sollten

Ein Secondhand-Shop zieht nicht als Katalog um, sondern Stück für Stück. Drei Fragen helfen, nichts unterwegs zu verlieren.

Was hängt an einem Stück? Zehn Angaben, von denen vier ein Metafeld brauchen, bevor der Import beginnt. Der Neupreis gehört nicht in den Vergleichspreis, und der Zustand für Google wird separat gepflegt.

Wer rechnet die Steuer aus der Marge? Nicht der Shop, weder der alte noch der neue. Auf Shopify muss der Steuerhaken je Stück richtig sitzen, das Theme den richtigen Hinweis zeigen und die Rechnung „Gebrauchtgegenstände/Sonderregelung“ tragen.

Was wird aus einem Stück, wenn es verkauft ist? Erst bleibt es aktiv, bis Rücksendungen durch sind, dann wird es nicht gelistet oder archiviert und weitergeleitet. Dieselbe Entscheidung trifft der Umzug für alle Stücke der letzten Jahre auf einmal, und an ihr hängen die Links, die der Shop über Jahre gesammelt hat.

Wenn Sie einen Secondhand- oder Refurbished-Shop umziehen wollen und Ihre Stückdaten einmal mit jemandem durchgehen möchten, der das schon gemacht hat: Lassen Sie uns sprechen. Wie wir Migrationen planen, steht auf Shopsystem-Migration. Für Shops ohne B2B und ERP-Anbindung gibt es den Migration-Starter zum Festpreis. Was der Wechsel von Ihrem System konkret bedeutet, lesen Sie auf Shopware zu Shopify, Magento zu Shopify und WooCommerce zu Shopify.

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