Sie betreiben BigCommerce und merken, dass Apps, Zahlungsarten und Entwickler für den DACH-Markt dünn gesät sind? Wir migrieren Sie zu Shopify Plus — Katalog inklusive Options und Modifiers, Kundengruppen, Preislisten, Bestellhistorie, Inhalte und Weiterleitungen.
BigCommerce ist eine ausgereifte gehostete Plattform mit gutem B2B-Unterbau und offenen APIs. Schwerpunkt von App-Store, Partnern und Zahlungsanbindungen liegt jedoch klar in Nordamerika — im deutschsprachigen Geschäft fehlen dadurch oft Zahlungsarten, Warenwirtschafts-Konnektoren und Agenturen vor Ort. Anpassungen laufen über Stencil und Handlebars, wofür Entwickler hier selten sind, und die Tarifstufen bis hin zu BigCommerce Enterprise sind an Umsatzschwellen gekoppelt. Shopify Plus bringt Checkout, lokale Zahlungsarten und ein Commerce-Ökosystem mit, das im DACH-Raum Standard ist.
01
Ökosystem mit US-Schwerpunkt
App-Store und Partnerlandschaft sind auf Nordamerika ausgerichtet. Für DACH-typische Themen — Rechnungskauf, Warenwirtschaft, Versanddienstleister, DATEV — finden Sie deutlich weniger fertige Bausteine.
02
Options und Modifiers vermischt
BigCommerce trennt Options (Varianten mit eigenem Bestand) und Modifiers (Aufpreise ohne eigene SKU). Gewachsene Kataloge mischen beides — jede Regel muss beim Wechsel bewusst neu entschieden werden.
03
Stencil braucht Spezialisten
Storefront-Anpassungen laufen über Stencil, Handlebars und die Stencil CLI. Entwickler dafür sind im DACH-Raum rar, jede Kleinigkeit bekommt Vorlauf und Ticketnummer.
04
Umsatzschwellen im Vertrag
Die Tarife inklusive Enterprise sind an jährliche Umsatzgrenzen gekoppelt. Wächst der Shop, verhandeln Sie zuerst den Vertrag neu — statt einfach zu wachsen.
Vergleich
BigCommerce vs. Shopify Plus.
Metrik
BigCommerce
Shopify Plus
Vorteil
Checkout
Optimized One-Page Checkout
Shopify Checkout + Shop Pay
✓
Zahlungsarten DACH
Über Drittanbieter angebunden
Shopify Payments inkl. Klarna, SEPA, PayPal
✓
Theme-Entwicklung
Stencil / Handlebars
Liquid, Online Store 2.0
einfacher
Produktoptionen
Options + Modifiers getrennt
Varianten + Metafields
klarer
B2B-Funktionen
B2B Edition als Zusatzprodukt
Firmenkonten und Kataloge nativ in Plus
✓
Mehrere Storefronts
Multi-Storefront je Kanal
Shopify Markets + Expansion Stores
✓
Vertragsstufen
An Umsatzschwellen gekoppelt
Klarer Pfad bis Shopify Plus
planbarer
Unser Prozess
Vom Audit bis nach dem Launch in 5 Phasen.
Phase 01
BigCommerce-Audit
Analyse von Katalogstruktur, Options und Modifiers, Custom Fields, Customer Groups und Price Lists, Stencil-Anpassungen, installierten Apps und allen indexierten URLs.
Dauer
1–2 Wochen
Phase 02
Datenmodell & Redirects
Mapping von Produkten, Options/Modifiers, Custom Fields, Kundengruppen und Preislisten auf Shopify-Varianten, Metafields und B2B-Kataloge. Dazu ein vollständiges 301-Mapping aller indexierten URLs.
Dauer
1–2 Wochen
Phase 03
Theme & Funktionen
Custom Liquid Theme, Ersatz bisheriger Erweiterungen durch native Funktionen oder Apps, Anbindung von Zahlungsarten, Versand und Drittsystemen.
Dauer
4–7 Wochen
Phase 04
Migration in Wellen
Testmigration, Abgleich der Stückzahlen, Prüfung von Kunden und Bestellhistorie, Delta-Migration kurz vor dem Launch.
Dauer
1–2 Wochen
Phase 05
Launch & Hypercare
Umschaltung mit Rückfallszenario, Redirect-Validierung, 30 Tage Monitoring von Rankings, Tracking und Bestellungen.
Dauer
4+ Wochen
Ergebnisse
Was Sie nach der Migration erwarten können.
Kennzahlen aus unseren Shopify-Projekten. Was davon für Ihren Shop realistisch ist, schätzen wir im Audit ehrlich ein.
Migration-Starter zum Festpreis ab 7.500 € — inkl. Redirect-Garantie.
Jede indexierte URL Ihres BigCommerce-Shops bekommt eine funktionierende 301-Weiterleitung.
Jeden 404-Fehler, den wir in den ersten 90 Tagen nach dem Launch finden, beheben wir kostenlos.
Wie werden BigCommerce-Produkte, Options und Modifiers übernommen?
Wir ziehen den Katalog über den CSV-Export und die Catalog-API v3, weil die CSV bei Modifiers und Custom Fields unvollständig bleibt. Options werden zu Shopify-Varianten, Modifiers je nach Zweck zu Varianten, Metafeldern oder Line-Item-Properties — welche Variante fachlich richtig ist, entscheiden wir pro Produktgruppe gemeinsam mit Ihnen.
Bleiben unsere Rankings nach dem Wechsel erhalten?
Ja, wenn das Weiterleitungs-Mapping vollständig ist. BigCommerce-Strukturen wie /products/…, /categories/…, /brands/… und /blog/… bilden wir per 301 auf die Shopify-Pendants ab, übernehmen Meta-Daten und gleichen den Crawl vor und nach dem Launch gegen die Search Console ab.
Was passiert mit Customer Groups und Price Lists?
In Shopify Plus werden daraus B2B-Firmenkonten mit eigenen Katalogen und Preislisten inklusive Zahlungszielen und Freigaben. Ohne Plus lässt sich ein Teil über Kunden-Tags, Rabattlogik und Metafelder abbilden — welche Stufe reicht, klären wir im Audit anhand Ihrer Konditionsstruktur.
Wir sind auf BigCommerce Enterprise — rechnet sich Shopify Plus?
Meistens ja, aber wir rechnen es nach: Plattformgebühr, Zahlungskosten, App-Lizenzen und der Entwicklungsaufwand, den Ihre Stencil-Anpassungen heute erzeugen. Entscheidend ist selten der Listenpreis, sondern wie viel Budget in Betrieb statt in Weiterentwicklung fließt.
Wie migrieren wir mehrere Storefronts?
Wir prüfen zuerst, ob die Storefronts wirklich getrennte Sortimente sind oder nur Sprach- und Länderversionen. Länderversionen bündeln wir in Shopify Markets, echte Eigenmarken laufen als Expansion Stores unter Ihrem Plus-Vertrag.
Wie lange dauert eine BigCommerce-Migration?
Typisch acht bis zwölf Wochen. Der Datenexport ist dank der APIs vergleichsweise unkompliziert; der Aufwand steckt im Theme, in der Neuanbindung von Zahlungsarten und Warenwirtschaft und in der Auflösung der Modifier-Logik. Nach dem Audit erhalten Sie eine verbindliche Timeline.
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