CS-Cart verlassen?
Warum Sie CS-Cart wahrscheinlich verlassen.
CS-Cart wird seit Mitte der 2000er von einem russischen Hersteller als selbst gehostete Kauflizenz vertrieben, mit einer Marktplatz-Variante namens Multi-Vendor und der Möglichkeit, mehrere Storefronts aus einer Installation zu betreiben. Funktional ist das System für Einzelshops ausgereift, das Ökosystem an Add-ons und Dienstleistern im DACH-Raum aber überschaubar; seit 2022 bewerten viele Betreiber zudem Update-Bezug, Support und Zahlungsabwicklung neu. Der ehrliche Teil vorweg: Einen Einzelshop bildet Shopify vollständig und meist einfacher ab — ein echtes Multi-Vendor-Setup mit eigenen Verkäuferkonten und Auszahlungen gibt es dort nicht nativ, sondern nur über Apps oder ein bewusst verändertes Betriebsmodell. Genau das gehört vor die Migrationsentscheidung, nicht danach.
Multi-Vendor ohne Entsprechung
Verkäuferkonten, Provisionen und getrennte Auszahlungen sind CS-Cart-Kernfunktionen. Shopify kennt sie nativ nicht — es braucht eine Marktplatz-App oder die Entscheidung, das Sortiment künftig selbst zu führen.
Storefronts in einer Installation
Mehrere Storefronts teilen sich Katalog, Kunden und Bestellungen einer Datenbank. Auf Shopify wird daraus entweder ein Shop mit Märkten oder mehrere Shops — die Entscheidung beeinflusst Datenmodell und Kosten.
Optionen neben Variationen
CS-Cart führt klassische Produktoptionen und die später eingeführten Variationen parallel. Gewachsene Kataloge nutzen beides gemischt, was vor dem Import bereinigt werden muss.
Add-ons und Upgrade-Abo
Kauflizenz, kostenpflichtige Add-ons und ein Abo für Upgrades laufen parallel. Wird das Abo nicht verlängert, bleibt der Shop auf einem Stand stehen, den irgendwann keine PHP-Version mehr trägt.