Drupal Commerce verlassen?
Warum Sie Drupal Commerce wahrscheinlich verlassen.
Drupal Commerce ist ein Shopmodul auf einem hervorragenden Content-Management-System: Feldstruktur, Taxonomien und Views geben Redaktionen viel Freiheit, verlangen dafür aber Entwicklerarbeit für jede Katalog- und Checkout-Anpassung. Viele Shops stecken zusätzlich in einem Versionsproblem — Ubercart und Commerce 1 unter Drupal 7 sind seit Anfang 2025 ohne offiziellen Support, und der Weg auf Drupal 10 oder 11 ist ohnehin ein Neuaufbau. Wenn ohnehin neu gebaut werden muss, ist die ehrlichere Frage, ob der Commerce-Teil überhaupt in Drupal bleiben soll.
Drupal 7, Ubercart und Commerce 1 am Ende
Für Drupal 7 gibt es seit Anfang 2025 keinen offiziellen Support mehr. Ubercart und Commerce 1 sind damit ein Sicherheitsthema, und der Sprung auf Drupal 10 oder 11 ist ein Neuaufbau, kein Update.
Contrib-Module und Upgrade-Ketten
Jedes Major-Update hängt daran, ob alle eingesetzten Contrib-Module bereits portiert sind. Ein einzelnes fehlendes Modul verzögert das gesamte Projekt.
Katalogarbeit ist Entwicklerarbeit
Filter, Sortierungen und Kategorieseiten entstehen über Views und Feldkonfigurationen. Was im Marketing eine Idee ist, wird im Zweifel ein Ticket mit Deployment.
Betrieb, Sicherheit und Performance
Hosting, Sicherheitsreleases, Caching-Schichten und Suchindex liegen bei Ihnen. Zum Kampagnenstart müssen Sie Kapazität vorhalten, die den Rest des Jahres brachliegt.