LiteCart verlassen?
Warum Sie LiteCart wahrscheinlich verlassen.
LiteCart erschien 2013 als bewusst schlanke Alternative zu den großen PHP-Shopsystemen: wenig Code, wenig Konfiguration, sauberes Frontend. Genau diese Reduktion ist heute das Problem — was der Shop über den Kern hinaus kann, hat in der Regel ein einzelner Entwickler direkt im Code ergänzt, ohne App-Ökosystem und ohne Dokumentation. Das Projekt selbst ist über die Jahre sehr ruhig geworden, viele Installationen laufen auf einem eingefrorenen Stand. Für die Migration ist die schlanke Datenbank ein Vorteil: Der Katalog ist schnell übernommen. Die eigentliche Arbeit ist, die individuellen Ergänzungen zu identifizieren und ehrlich zu bewerten, welche davon wirklich noch gebraucht werden.
Funktionen im Eigenbau
Alles jenseits des Kerns wurde direkt in den Quellcode geschrieben. Es gibt keine Modulliste, aus der hervorgeht, was aktiv ist — nur den Code selbst.
Projekt im Ruhemodus
Neue Versionen erscheinen bestenfalls selten. Wer den Shop auf aktuellen PHP-Versionen halten will, patcht am Ende selbst — mit jedem Jahr aufwendiger.
Ein Entwickler als Nadelöhr
Meist kennt genau eine Person den Shop. Fällt sie aus, gibt es weder Marktplatz noch Community, bei der sich ein Nachfolger einarbeiten könnte.
Wenig Struktur für Wachstum
Kundengruppen, Preislogik, Marketing-Integrationen und Automatisierungen sind nicht vorgesehen. Jede neue Anforderung bedeutet neuen Individualcode.