Sie betreiben SAP Commerce Cloud, früher Hybris, und stehen vor der Entscheidung, wie es weitergeht? Die On-Premise-Wartung läuft Mitte 2026 aus, der vorgezeichnete Weg führt in die Cloud-Variante. Wenn ohnehin ein Migrationsbudget fällig wird, gehört Shopify Plus in den Vergleich — inklusive B2B, SAP-ERP-Anbindung und erhaltener SEO-Substanz.
Warum Sie SAP Commerce Cloud wahrscheinlich verlassen.
SAP Commerce Cloud ist eine Java-Plattform mit eigenem Typsystem, ImpEx als Datenschnittstelle, Backoffice als Redaktionsoberfläche und Solr für die Suche. Sie kann sehr viel, verlangt dafür aber ein dauerhaftes Entwicklungs- und Betriebsteam mit Hybris-Erfahrung. Mit dem Auslaufen der On-Premise-Wartung Mitte 2026 steht ohnehin ein Umzug an: entweder in die Cloud-Variante oder auf eine andere Plattform. Shopify Plus liefert B2B, Internationalisierung und Checkout ohne eigenes Betriebsteam — Ihr SAP-ERP bleibt dabei das führende System für Stammdaten und Konditionen.
01
On-Premise-Wartung läuft Mitte 2026 aus
SAP hat das Ende der Mainstream-Wartung für die On-Premise-Variante angekündigt. Danach bleibt der Weg in die Cloud-Version — ein Projekt, dessen Aufwand sich mit einem Plattformwechsel vergleichen lässt.
02
Java-Stack mit eigenem Betriebsteam
Typsystem, Extensions, Build-Zyklen, Solr-Index und Hot Folders wollen gepflegt werden. Diese Kompetenz dauerhaft im Haus zu halten, ist der größte stille Kostenblock.
03
ImpEx als Datenschnittstelle
Stammdaten laufen über ImpEx-Skripte und Hot Folders. Fehlerhafte Importe fallen oft erst im Frontend auf, und jede Strukturänderung ist ein Entwickler-Ticket.
04
Storefront als Dauerprojekt
Ob Accelerator-Templates oder die Composable Storefront: Das Frontend gehört Ihnen — inklusive Updates, Performance-Arbeit und Conversion-Optimierung.
Vergleich
SAP Commerce Cloud vs. Shopify Plus.
Metrik
SAP Commerce Cloud
Shopify Plus
Vorteil
Wartungsperspektive
On-Premise-Wartung endet Mitte 2026
Laufend aktualisierte SaaS-Plattform
✓
Storefront
Accelerator oder Composable Storefront
Liquid-Theme, optional Hydrogen
einfacher
Datenpflege
ImpEx-Skripte und Hot Folders
Admin, CSV-Import und Admin-API
einfacher
Suche
Eigener Solr-Cluster
Shopify Search & Discovery
✓
B2B-Funktionen
B2B-Extensions im Accelerator
Nativ in Shopify Plus
✓
Betrieb
Java-Builds und eigene Umgebungen
Von Shopify betrieben
✓
SAP-ERP-Anbindung
Eigene Integrationsschicht
Middleware zu S/4HANA oder ECC
bleibt
Unser Prozess
Vom Audit bis nach dem Launch in 5 Phasen.
Phase 01
SAP Commerce Cloud-Audit
Analyse von Typsystem und Item-Attributen, aktiven Extensions, ImpEx-Strecken, B2B-Units und Konditionslogik, Solr-Konfiguration, SAP-Schnittstellen und indexierten URLs.
Dauer
1–2 Wochen
Phase 02
Datenmodell & Redirects
Mapping von Item-Typen, Klassifikationsattributen, Preis- und Rabattzeilen, B2B-Units und Bestellhistorie auf Shopify-Produkte, -Metafields, Firmenkonten und B2B-Kataloge. Dazu ein vollständiges 301-Mapping aller indexierten URLs.
Dauer
1–2 Wochen
Phase 03
Theme & Funktionen
Custom Liquid Theme, Ersatz bisheriger Erweiterungen durch native Funktionen oder Apps, Anbindung von Zahlungsarten, Versand und Drittsystemen.
Dauer
4–7 Wochen
Phase 04
Migration in Wellen
Testmigration, Abgleich der Stückzahlen, Prüfung von Kunden und Bestellhistorie, Delta-Migration kurz vor dem Launch.
Dauer
1–2 Wochen
Phase 05
Launch & Hypercare
Umschaltung mit Rückfallszenario, Redirect-Validierung, 30 Tage Monitoring von Rankings, Tracking und Bestellungen.
Dauer
4+ Wochen
Ergebnisse
Was Sie nach der Migration erwarten können.
Kennzahlen aus unseren Shopify-Projekten. Was davon für Ihren Shop realistisch ist, schätzen wir im Audit ehrlich ein.
Migration-Starter zum Festpreis ab 7.500 € — inkl. Redirect-Garantie.
Jede indexierte URL Ihres SAP Commerce Cloud-Shops bekommt eine funktionierende 301-Weiterleitung.
Jeden 404-Fehler, den wir in den ersten 90 Tagen nach dem Launch finden, beheben wir kostenlos.
Wie holen wir Katalog, Kunden und Bestellungen aus SAP Commerce heraus?
Über ImpEx-Exporte aus der Administration Console beziehungsweise dem Backoffice, den Media-Ordner für Assets und bei Bedarf direkte Datenbankabzüge oder die OCC-REST-API. Ihre Item-Typen und Attribute aus dem Typsystem übersetzen wir in Shopify-Produkte, -Varianten und -Metafields, Ihre B2B-Units in Firmenkonten mit Standorten.
Was bedeutet das Wartungsende Mitte 2026 konkret für unsere Planung?
Die On-Premise-Wartung läuft Mitte 2026 aus, danach ist die Cloud-Variante der offizielle Weg. Das heißt: Ein Projekt kommt so oder so auf Sie zu. Unsere Empfehlung ist, beide Optionen mit denselben Zahlen zu bewerten — Wechsel in die Cloud-Variante gegen Wechsel auf Shopify Plus, jeweils inklusive Frontend, Integrationen und laufendem Betrieb.
Bleibt unser SAP-ERP das führende System?
Ja. Wir binden S/4HANA oder ECC über eine Middleware an Shopify an — Artikelstamm, Preise und Konditionen, Bestand, Kunden und Bestellungen laufen weiter über SAP, Shopify ist der Verkaufskanal. Details zu Datenhoheiten, IDoc- und OData-Schnittstellen und Monitoring finden Sie auf unserer Seite zur SAP-Integration unter /sap-integration.
Wie verändert sich die TCO gegenüber SAP Commerce Cloud?
Verglichen werden müssen Lizenz beziehungsweise Subscription, Infrastruktur, das interne Java-Team und die wiederkehrenden Upgrade-Projekte. Bei Shopify Plus entfallen Infrastruktur und Upgrades, dafür kommen Plattformgebühr und einzelne Apps hinzu. Wir stellen Ihnen beide Seiten im Erstgespräch mit Ihren realen Positionen gegenüber.
Bleiben unsere Rankings erhalten?
Ja. Wir erfassen Ihre gewachsenen URL-Muster — typischerweise Pfade nach dem Schema /de/de/EUR/… mit Produkt-Code am Ende sowie die Kategoriepfade — und legen für jede indexierte Adresse eine Weiterleitung an. Sinnvolle Strukturen behalten wir bei, statt alles neu zu erfinden.
Wie lange dauert eine Migration von SAP Commerce Cloud?
Typisch achtzehn bis sechsundzwanzig Wochen. Treiber sind die Zahl der Storefronts, der Umfang der B2B-Logik und die Tiefe der SAP-Integration. Nach dem Audit erhalten Sie eine verbindliche Timeline.
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