Ihr Shop läuft auf Ubercart unter Drupal 7 und die Verlängerung dieses Zustands wird jedes Jahr teurer? Wir holen Produkte, Attribute, Kunden, Bestellungen und Pfad-Aliase aus Drupal heraus und bringen sie mit vollständigen Weiterleitungen auf Shopify.
Ubercart war jahrelang das Standard-Shopmodul für Drupal, wurde dann aber weitgehend von Drupal Commerce abgelöst; die meisten verbliebenen Installationen laufen bis heute unter Drupal 7. Dessen offizielles Support-Ende Anfang 2025 macht aus einem Wartungsthema ein Sicherheitsthema — Core, Contrib-Module und PHP-Version altern gemeinsam. Technisch ist der Shop kein eigenes System, sondern Drupal: Produkte sind Nodes mit Feldern, Kategorien sind Taxonomie-Begriffe, Listen und Kataloge entstehen aus Views. Für die Migration heißt das, Feld- und Taxonomietabellen sauber aufzulösen — und die Pfad-Aliase als Grundlage für die Weiterleitungen zu nutzen.
01
Drupal 7 ohne Support
Der Unterbau erhält keine offiziellen Sicherheitsupdates mehr. Jede bekannte Lücke in Core oder Contrib-Modulen bleibt offen, solange der Shop dort läuft.
02
Produktdaten über Feldtabellen verteilt
Jedes Feld eines Produkt-Nodes liegt in einer eigenen Tabelle. Ein brauchbarer Produktexport entsteht erst, wenn Node, Felder, Bilder und Taxonomie wieder zusammengeführt sind.
03
Attribute ohne echte Varianten
Ubercart-Attribute und -Optionen ändern Preis und Gewicht, führen aber keinen eigenen Bestand je Kombination. Größen- und Farbbestände sind dadurch selten belastbar.
04
Storefront aus Views
Kategorieseiten, Filter und Listen sind als Views konfiguriert, verteilt über die Datenbank. Sie sind nirgends als Code versioniert und lassen sich nicht exportieren, nur nachbauen.
Vergleich
Ubercart vs. Shopify Plus.
Metrik
Ubercart
Shopify Plus
Vorteil
Sicherheitsupdates
Für Drupal 7 ausgelaufen
Fortlaufend durch Shopify
✓
Produktmodell
Nodes mit Feldtabellen
Produkt mit Varianten und Metafeldern
einfacher
Kategorien
Taxonomie-Begriffe plus Views
Collections mit Regeln
✓
Bestandsführung
Attribute ohne eigenen Bestand
Bestand je Variante und Standort
✓
Weiterentwicklung
Von Drupal Commerce abgelöst
Aktive Plattform mit Roadmap
✓
Betrieb
Server, Cron, Cache, Module
In Shopify enthalten
entfällt
Checkout
Modul-Panes, wenig Express
Shopify Checkout + Shop Pay
✓
Unser Prozess
Vom Audit bis nach dem Launch in 5 Phasen.
Phase 01
Ubercart-Audit
Analyse von Drupal-Version und Modulstand, Produkt-Nodes mit Feldstruktur, Taxonomie als Katalogbasis, Ubercart-Attributen, Views-basierten Listen und der vollständigen Pfad-Alias-Tabelle.
Dauer
1–2 Wochen
Phase 02
Datenmodell & Redirects
Zusammenführen von Node-, Feld- und Taxonomiedaten zu Shopify-Produkten, Collections und Metafeldern sowie Aufbau der Weiterleitungen aus Pfad-Aliasen und node-Adressen. Dazu ein vollständiges 301-Mapping aller indexierten URLs.
Dauer
1–2 Wochen
Phase 03
Theme & Funktionen
Custom Liquid Theme, Ersatz bisheriger Erweiterungen durch native Funktionen oder Apps, Anbindung von Zahlungsarten, Versand und Drittsystemen.
Dauer
4–7 Wochen
Phase 04
Migration in Wellen
Testmigration, Abgleich der Stückzahlen, Prüfung von Kunden und Bestellhistorie, Delta-Migration kurz vor dem Launch.
Dauer
1–2 Wochen
Phase 05
Launch & Hypercare
Umschaltung mit Rückfallszenario, Redirect-Validierung, 30 Tage Monitoring von Rankings, Tracking und Bestellungen.
Dauer
4+ Wochen
Ergebnisse
Was Sie nach der Migration erwarten können.
Kennzahlen aus unseren Shopify-Projekten. Was davon für Ihren Shop realistisch ist, schätzen wir im Audit ehrlich ein.
Migration-Starter zum Festpreis ab 7.500 € — inkl. Redirect-Garantie.
Jede indexierte URL Ihres Ubercart-Shops bekommt eine funktionierende 301-Weiterleitung.
Jeden 404-Fehler, den wir in den ersten 90 Tagen nach dem Launch finden, beheben wir kostenlos.
Wie kommen Produkte aus Ubercart und Drupal zu Shopify?
Wir lesen Node-, Feld- und Taxonomietabellen gemeinsam aus und setzen daraus vollständige Produkte zusammen — inklusive Bildern aus dem Dateisystem, Kategoriezuordnung aus der Taxonomie und Attributen aus den Ubercart-Tabellen. Attribute mit Preis- oder Bestandsbezug werden zu Varianten, der Rest zu Metafeldern.
Wir nutzen Drupal auch als CMS. Was passiert mit den Inhalten?
Redaktionelle Nodes übertragen wir nach Shopify Pages, in den Blog oder in Metaobjects. Wenn Ihr Redaktionsbestand sehr groß ist oder komplexe Beziehungen abbildet, prüfen wir im Audit, ob ein schlankes Headless-CMS neben Shopify die bessere Lösung ist — statt alles zu erzwingen.
Bleiben unsere Rankings erhalten?
Drupal-Shops sind hier im Vorteil: Die Pfad-Alias-Tabelle enthält für jeden Node den sprechenden Pfad. Wir nutzen sie zusammen mit den technischen node/-Adressen und den Taxonomiepfaden als Basis für ein vollständiges 301-Mapping und gleichen es nach dem Launch mit der Search Console ab.
Wäre ein Wechsel auf Drupal Commerce nicht der kleinere Schritt?
Er wirkt kleiner, ist es aber selten: Datenmodell, Module und Theme sind andere, das heißt ebenfalls eine vollständige Migration. Danach betreiben Sie weiterhin Server, Core-Updates und Modulpflege selbst. Wenn Ihr Team Drupal aus guten Gründen behalten will, sagen wir das offen — sonst spricht der Betriebsaufwand für Shopify.
Brauchen wir Shopify Plus oder reicht Shopify?
Für nahezu alle Ubercart-Shops reicht Shopify oder Shopify Advanced. Plus wird erst bei hohem Volumen, B2B-Konditionen oder Checkout-Anpassungen zum Thema — das prüfen wir im Erstgespräch anhand Ihrer Zahlen.
Wie lange dauert eine Ubercart-Migration?
Typisch acht bis zwölf Wochen. Der Aufwand hängt vor allem an der Zahl der Felder und Views, die inhaltlich nachgebildet werden müssen — nicht an der Produktanzahl.
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